Rambo oder Taktisch ...
Frage zu 2. Mods
Frage zu 2. Mods
S.T.A.L.K.E.R. lässt ...
Neue Screensaver
Patch 1.0006
Patch 1.0005
Patch 1.0004
Zonenatlas
HOFFI3's Savegame-Paket ...
Exklusive Präsentation in Kiew

Wer heutzutage den Namen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl hört, bringt diesen meist sofort in Verbindung mit Duke Nukem Forever. Dass dieser Titel aber noch längst nicht in Vergessenheit geraten ist, bewies uns THQ, in dem sie uns nach Kiew zu den Entwicklern einluden.

Seit circa 2003 werkeln die Entwickler nun an dem Actiontitel S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl. Zwischenzeitig gab es unter anderem eine Namensänderung des Spieles und eine Menge Probleme bei der Entwicklung. Dies alles nahm THQ zu letzt zum Anlass, erst einmal so wenige Informationen wie möglich zu S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl zu veröffentlichen. Dadurch wurde es sehr ruhig um den Titel und viele hatten nicht mehr an eine Veröffentlichung des Spieles geglaubt oder hatten einfach nicht mehr die Erwartungen an den Titel wie zu Beginn, als es das erste Mal angekündigt wurde. Das S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl aber auch weiterhin das Potenzial zu einem Top Titel hat, wollte uns THQ beweisen und hat uns daher vom 25.Oktober bis 26.Oktober nach Kiew zu den Entwicklern GSC eingeladen. Das Event begann damit, dass wir einen Trip nach Tschernobyl gemacht haben. Dort angekommen, konnten wir die Schauplätze von S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl betrachten, die später auch im Spiel zu entdecken sind. Des Weiteren wurde uns die Katastrophe von Tschernobyl näher gebracht und wie sie am 26 April 1986 entstanden ist. Nachdem wir uns den großen Reaktor angesehen hatten, in dem die schlimme Katastrophe vor zwanzig Jahren passiert ist, wurden wir in die tote Stadt Prypjat gefahren. Es war schon ein komisches Gefühl die ganze Zeit durch kontaminiertes Gebiet zu fahren und zu wissen, dass hier das Unglück passiert ist, welches vielen Menschen das Leben gekostet hat.

In der toten Stadt Prypjat angekommen, in der einst 51.000 Einwohner lebten, hatten wir die Gelegenheit die Gebäude und Ruinen zu betrachten. Die Eindrücke waren teilweise schon sehr erschreckend. So wurden die Gebäude damals zum Zeitpunkt der Katastrophe aus Angst sofort verlassen und die Menschen kamen später nie wieder, um eventuelle Wertgegenstände zu holen. Obwohl das Unglück nun bereits zwanzig Jahre her ist, ist die Strahlung dort und in der Umgebung immer noch vorhanden. Allerdings soll die Strahlung laut Experten für Menschen, die sich kurz dort aufhalten, ungefährlich sein. 

Nachdem wir alle den ersten Tag gesund überstanden hatten, durften wir endlich am zweiten Tag S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl begutachten und vor allem selbst antesten. Begonnen wurde das Event durch das S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl Intro (welches ihr auf unserer Fanseite findet). Das Intro machte sofort Lust auf mehr und man hätte am liebsten einen der umliegenden PC gestürmt, um das Spiel als Erster anspielen zu können. Dennoch mussten wir uns noch ein wenig Gedulden und uns wurde erstmal der Ablauf des Events mitgeteilt.

Danach hatten wir aber endlich die Gelegenheit einen ersten eigenen Eindruck von S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl im Singleplayer-Modus zu gewinnen. So machte man sich erstmal ein wenig mit der Steuerung und den Tastenbelegungen vertraut, bevor man so richtig los legte. S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl machte auf Anhieb Spaß und sah zu dem noch klasse aus. Es hatte sich viel verändert im Gegensatz zu der Version, die uns noch auf der GC 06 präsentiert wurde. So haben die Entwickler unter anderem die Lippensynchronisation und Gesichtsmimiken komplett überarbeitet und sie sahen nun deutlich realistischer aus, als in der letzten uns gezeigten Version. Kaum haben wir uns einige Schritte in der ersten Singleplayer – Mission bewegt, sahen wir schon vertraute Gebäude, die wir den Tag zuvor in Tschernobyl gesehen haben. Diese Gebäude sahen nahezu identisch aus und einfach nur atemberaubend. Circa 60% von Tschernobyl haben die Entwickler in S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl nachgebaut. Zwar konnten wir die dort installierte Version nicht in voller Grafikpracht bewundern, da zu dem damaligen Zeitpunkt die HighEnd-Texturen noch nicht vollständig fertig waren, aber auch auf mittleren Details sieht S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl schon sehr gut aus und braucht sich nicht vor anderen Titel zu verstecken. Neben verschiedenen Singleplayer–Missionen hatten wir auch die Möglichkeit den Multiplayer–Part anzutesten. Auch er hat von Anfang an überzeugt, anfangs erinnert er einwenig an Counter–Strike, da man auch in S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl die Möglichkeit haben wird Equipment und Co. zu kaufen. Allerdings ist hier das Verfahren einwenig anders und man verliert nicht sofort, nachdem man gestorben ist, seine gekaufte Waffe und fängt wieder bei Null an. Stirbt man allerdings zu oft, geht die Waffe irgendwann kaputt und man muss sie wegwerfen und sich nach etwas Neuem umschauen. Des Weiteren hat man im Mulitplayer-Modus mit dem Tag- und Nacht-Rhythmus zu kämpfen, so wird der Gegner natürlich in der Dunkelheit schlchter erkannt als im Hellen. Zudem gibt es hier und da auch noch einige Regenschauer, die für die nötige Atomsphäre sorgen.

Neben dem Anspielen von S.T.A.L.K.E.R. wurden auch einige Fragen beantwortet und Details bekannt gegeben. So verfügt das Spiel über ein „A-Life“-System (=Lebenssimulationssystem), welche es ermöglicht, dass die Kreaturen selbstständig jagen, leben und natürlich auch essen. Somit soll eine eigenständige Welt gewährleistet sein, die unabhängig von dem Spieler selbst lebt und sich weiterentwickelt. Durch das „A-Life“–System wollen die Entwickler dem Spieler das Gefühl vermitteln, dass sie sich in einer lebenden Welt befinden und S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl „Lebt und sich bewegt“. Der Spieler soll Teil eines Geschehnisses sein und nicht das Geschehnis selbst sein, so dass alles von dem „A-Life“–System gesteuert wird. Das Lebenssimulationssystem sorgt somit für die nötige Abwechslung und die Individualität eines Levels. Spielt ein Spieler ein Level durch und danach wieder, wird sich jedes Mal etwas in seinem Umfeld verändert haben, so dass er niemals auf die gleiche Welt treffen wird. Diese Veränderungen machen sich zum Beispiel dadurch bemerkbar, dass es regnet oder Nacht geworden ist. Ein Tag wird circa 45 Minuten dauern. Aber es kann auch passieren, dass der Spieler plötzlich von Kreaturen angegriffen wird, die sich in seiner Nähe befinden, die vorher nicht dort gewesen sind oder, dass er auf andere STALKER trifft, die er vorher nicht gesehen hat bzw. nicht in seiner Welt waren. In einem Level werden sich neben dem eigenen Charakter über 1000 unterschiedliche STALKER befinden. Es wird insgesamt sieben unterschiedliche Fraktionen geben und natürlich besteht die Möglichkeit, dass man einen STALKER in einem späteren Level wieder trifft.

Darüber hinaus wird es ein STALKER Ranking Top 20 gegeben und je nach Platzierung wird einem mehr oder weniger Geld für einen Auftrag geboten. Aber die Entwickler hatten nicht nur gute Nachrichten für uns, sondern auch einige Schlechte. So werden es die Fahrzeuge nicht in das fertige Spiel schaffen, aber vielleicht kommen sie ja durch ein AddOn nach. Des Weiteren wird es auch kein Schlafsystem im Spiel geben. Allerdings kann man wohl auf dieses Feature ohne Probleme verzichten. Essen und Trinken gab es zwar noch in der uns gezeigten Version, ob dieses aber auch in der fertigen Version enthalten sein wird, steht derzeitig noch in den Sternen.

Fazit:
Es lebt und sieht zudem noch gigantisch gut aus! Nachdem es lange Zeit ruhig rund um S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl wurde und die letzte Präsentation auf der GC 2006 mich nicht unbedingt überzeugt hatte, bin ich nun wieder dem S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl – Fieber verfallen. Das Spiel sieht auf jeden Fall klasse aus und macht einen sehr guten Eindruck. Auch die Steuerung ist einfach und effektiv. Sollten die Entwickler nun noch kleinere Schwächen wie das Garantenwerfen beheben, denn diese sind derweil noch nicht wirklich komfortabel zu werfen, dann steht uns hier ein echter Kracher ins Haus. S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl verfügt über nette DirectX 9.0 Effekte und braucht sich optisch nicht vor anderen Titel zu verstecken. Vor allem das Schattenmodell ist sehr gut gelungen, so dass jeder einzelne Grashalm seinen eigenen Schatten wirft und entsprechend mit der Sonne wandert. Aber S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl überzeugt noch mit anderen guten Details, wie eben dem „A-Life“-System. Ich freue mich schon sehr auf S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl und hoffe die Entwickler machen nun genauso weiter wie sie zu letzt aufgehört haben. Denn dann können wir uns auf ein geniales Spiel freuen! Und dem Release Ende März 2007 wird hoffentlich nichts mehr im Wege stehen.

 
Age of Conan |  AION |  Alien vs Predator 2 |  Anno 1701 |  Archlord |  BBO-Navigator |  BioShockHQ |  Bounty Bay Online |  Brothers in Arms |  Cabal |  Call of Duty |  City of Heroes |  Command & Conquer |  Crysis |  Dark Age of Camelot |  Dark and Light |  Dark Messiah |  Das schwarze Auge: Drakensang |  Der weisse Rat |  Driver |  Dungeons & Dragons Online |  Elveon |  Everquest 2 |  Fantasy Tennis |  Final Fantasy |  Final Fantasy XI |  Florensia |  Fly for Fun |  FM Gate |  Frontlines |  Fury |  Gothic3 |  Grand Theft Auto |  Guild Wars |  Guild Wars 2 |  Half-Life 2 |  HdRO / LotRO Maptool |  Hellgate London |  Hero Online |  Heros Journey |  Herr der Ringe Online |  Juiced |  Legend Hand of God |  Lineage 2 |  Lineage II Drop Calculator |  Matrix Online |  Max Payne 1 / 2 |  Medal of Honor : Airborne |  Mmogratis |  Mythos |  Need for Speed |  Neocron 2 |  Painkiller Overdose |  Perfect World |  Pirates of the Burning Sea |  PS3 Home |  R.O.S.E Online |  Ragnarok Online |  Ragnarok Online 2 |  Resident Evil |  RGN Nation |  Sabotage |  Sacred 1/2 |  Saga of Ryzom |  Schlacht um Mittelerde |  Scions of Fate |  Siedler 6 |  Speedball 2 |  Spellborn |  Splinter Cell |  Spore |  Stalker-Shadow of Chernobyl |  Star Trek Online |  Starcraft |  Stargate Worlds |  Sword of the new World |  Tabula Rasa |  The Agency |  The Movies |  Two Worlds |  Unreal |  Vampire: Die Maskerade-Bloodlines |  Vanguard |  Vanguard Datenbank |  Warhammer Online |  Warrock |  World of Warcraft |  World of Warcraft Handwerk |  Worldshift |  WoW Maptool

erstellt mit apexx von Stylemotion.de
Mit welchen Einstellungen spielt ihr S.T.A.L.K.E.R. ?

Dynamische Beleuchtung

56% (304)
Statische Beleuchtung

25.2% (137)
Dynamische Beleuchung der Objekte

11.8% (64)
Keine Ahnung

7% (38)
Stimmen: 543
Umfrage beendet!
IP: 85.114.141.21:9600
Passwort: macromed