In diesem Artikel dreht sich alles um ein kleines Gerät, welches ionisierende Strahlung messen kann. Strahlung ist unsichtbar und physikalisch unerkennbar. Folglich war es notwendig ein Gerät zu entwickeln, das Strahlung ermitteln und messen kann. Der Erfinder des ersten Geräts dieser Art trug den Namen „Geiger“. Die Darstellung seines Prototyps ist unten auf der Abbildung zu sehen.
Geigerzähler wandeln das empfangene Signal ihres Detektors direkt in eine Dosis, oder eine Dosisrate (Geschwindigkeit der Bestrahlung, Dosis pro Stunde) um. Die meisten Geigerzähler zeigen Gammastrahlen an. Es gibt jedoch verschiedene Geigerzähler (man kann sie an verschiedenen Stellen des Körpers mit sich tragen) die z.B. auch ganze Gruppen durch Infrarotstrahlen auf Radioaktivität hin kontrollieren können. Geigerzähler sind des Weiteren dazu gedacht um Dosierungen zu messen, z.B. ein Betapartikel von einer bestimmten Fläche (Partikel pro Quadratzentimeter in einer Sekunde), oder die Zeit des Zerfalls einer präparierten Probe.
Es gibt für verschiedene Infrarotstrahlen auch mehrere verschiedene Geigerzähler-Typen. Mit Hilfe des Radiometers ist es möglich verstrahlte Oberflächen, Nuklide in der Luft oder auch verstrahltes Wasser zu ermitteln. Der reguläre Aufbau eines solchen Geräts ist bestimmt durch Remotedetektoren, die durch Kabel mit einem Steuerpult verbunden sind. Es gibt Alpha/Beta-Radiometer, dann Radiometer für Gamma-Strahlen und Radiometer für Doktoren – Radiologen. Solche Universalgeräte werden „Geigerzähler-Radiometer“ genannt (Nicht gerade einfallsreich). Will man die Art der Infrarotstrahlung feststellen, so muss man zu einem Spektrometer greifen. Die Detektoren eines Spektrometers sind in der Lage die Daten von Partikeln oder Gamma-Strahlen zu verarbeiten. Das „Gedächtnis“ eines Spektrometers enthält ganze Bibliotheken – die manuell aktualisiert werden können - mit Informationen über Nuklidspektren. In der Regel definiert das Gerät selber die Art der radioaktiven Substanz.
Der Geigerzähler ist eines der wichtigsten Ausrüstungsteile eines Stalkers, da er mit ihm feststellen kann wie stark die Gammastrahlung im Umkreis ist. Hier ist eine Skizze des regulären Geigerzählers, auch „Geiger-Muller“-Detektor genannt.
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Der Geigerzähler besteht aus einem zylinderförmigen, wasserdichten Gehäuse (1), das mit einer Mischung aus Neon, Argon und einem Halogen – z.B. Chlor oder Brom gefüllt wird. Die Hülle (2) besteht aus einem Leitmaterial (Metall), oder aus Glas, welches im Inneren mit Metall versehen ist. Im Inneren der Hülle ist eine gespannte Metallkette (3), die von der äußeren Hülle durch nicht leitende Materialien (4) isoliert ist. Die Kette ist mit dem positiven Spektrum verbunden, und die Hülle ist geerdet. Der mögliche Unterschied zwischen Kette und Hülle ist durch den elektronischen Stromkreis bedingt und kann ungefähr 300 – 400 Volt erreichen.
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Und so funktioniert der „Geiger-Muller“-Detektor: Das Gamma-Quantum, welches in das Gerät kommt, verursacht eine Ionisierung von einem oder mehreren Gasmolekülen, d.h. es spaltet ein Elektron. Dadurch verschwindet das Gamma-Quantum und die Elektronen beginnen, unter Einfluss eines elektronischen Feldes, auf die Seite der Kette zu wandern, die gegenüber vom positiven Punkt liegt. Während dieser Bewegung gewinnen sie an Geschwindigkeit und stoßen mit einigen Gasmolekülen zusammen, die dadurch ionisiert werden. Währenddessen erscheint ein neues Elektron und wieder kann dieses Moleküle ionisieren, die es trifft … Dann wirkt eine große Menge Elektronen auf die positiv geladenen Moleküle der Kette ein und bewirkt so einen kurzzeitigen Schlag, der den Stromkreis durchfährt. Ein Impuls bzw. das „Klicken“ entsteht. Die Moleküle des Gases, das seine Elektronen verloren hat, füllen sich an der Hülle des Geräts wieder auf. Nach diesem Vorgang, schaltet der Detektor in eine Art „Standby-Modus“ und ist dann bereit um ein neues Gamma-Quantum zu empfangen. Liegt die Anzahl der Impulse (also der Klick-Geräusche) bei über 2000 pro Sekunde, kann es zu Störungen des Geräts kommen. Aus diesem Grund gibt es Geräte für die normalen Zwecke, und Detektoren für Notfälle – diese sind an einem speziellen Design zu erkennen. Außerdem existieren Detektoren die auf anorganische Gegenstände wie Plastik oder Kristall spezialisiert sind, diese geben dann kein „Klicken“ von sich, sondern kleine Blitze, also wandeln diese Detektoren die Infrarotstrahlen in Licht um. Die kleinsten Geigerzähler sind so groß wie Kreditkarten und besitzen eine Digitalanzeige und einen kleinen Lautsprecher, sind aber trotzdem sehr ökonomisch was den Verbrauch der Energie betrifft.
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